F1 startet mit Tiebreak-Sieg in die Regionalliga
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F1 startet mit Tiebreak-Sieg in die Regionalliga

Was für ein Auftakt in die neue Regionalliga-Saison: Die F1 des VV Schwerte gewinnt ihr erstes Saisonspiel beim MTV Köln mit 3:2 und nimmt damit zwei Punkte mit nach Hause. Nach einer schwierigen Vorbereitung und zahlreichen Ausfällen bewies die Mannschaft vor allem im fünften Satz Nervenstärke. Insgesamt dauerte die Partie 1:57 Stunden.

Dabei waren die Voraussetzungen vor dem ersten Aufschlag alles andere als optimal. Mit Jana Zedler, Alina Westerhoff, Alina Hustadt und Katharina Pietrek fehlten gleich mehrere Spielerinnen. Auch Headcoach Til Kittel konnte nicht mit nach Köln reisen. Constantin Limpinsel übernahm die Mannschaft an der Seitenlinie.

Zu Beginn war beiden Mannschaften die Aufregung zum Saisonstart anzumerken. Beide Teams brauchten einige Ballwechsel, um ihren Rhythmus zu finden. Auf Schwerter Seite sorgten zunächst vor allem einige Unsicherheiten im Aufschlag dafür, dass der Start nicht ganz reibungslos verlief. Im Laufe des ersten Satzes stabilisierte sich das Spiel jedoch zunehmend. Schwerte fand immer besser in die eigenen Abläufe und sicherte sich den ersten Durchgang mit 25:20.

Was anschließend im zweiten Satz folgte, war aus Schwerter Sicht ein echtes Leistungsfeuerwerk. Den Auftakt machte eine Aufschlagserie von Carla Brücher, im weiteren Satzverlauf legten Jule Mantsch und Britt Heisler nach. Köln fand kaum noch Mittel gegen den zunehmenden Druck der Schwerterinnen und bekam kaum einen Pass nach vorne. Mit 25:5 ging auch der zweite Satz an den VVS – die 2:0-Führung war perfekt.

Nach zwei intensiven Sätzen war im dritten Durchgang zunächst etwas die Luft raus. Der MTV Köln nutzte die Gelegenheit, setzte sich früh ab und konnte den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Durch die begrenzten Wechselmöglichkeiten gab es für die Schwerter Spielerinnen zudem kaum Gelegenheit, eine Pause einzulegen. Köln entschied den Satz mit 25:12 deutlich für sich.

Auch im vierten Satz erwischte der MTV den besseren Start und wollte die Partie endgültig drehen. Doch der VVS hatte etwas dagegen. Mit druckvollen Aufschlägen und starken Angriffen kämpfte sich Schwerte zurück in den Satz und hielt die Partie offen. Beim Stand von 19:17 war wieder alles möglich. Am Ende waren es jedoch zwei, drei Fehler zu viel, die Köln den entscheidenden Vorsprung verschafften. Mit 25:18 ging auch der vierte Satz an den MTV – der Tiebreak musste entscheiden.

Und damit war sie wieder da, die Schwerter Spezialdisziplin: der fünfte Satz. „Eigentlich hatten wir uns darauf geeinigt, weniger Fünfsatzspiele spielen zu wollen. Den Vorsatz haben wir heute schon einmal nicht erfüllt“, schmunzelt Kapitänin Leonie van Well. An der anderen VVS-Tradition hielt die Mannschaft dagegen fest: „Fünfte Sätze können wir.“

Das bewies Schwerte auch in Köln von Beginn an. Der VVS startete konzentriert, erspielte sich früh eine Führung und ließ den MTV nicht mehr entscheidend herankommen. Auch als Köln noch einmal verkürzte, blieb Schwerte ruhig und brachte den Satz mit 15:9 nach Hause.

Damit steht zum Saisonauftakt direkt der erste Sieg auf dem Konto. Besonders unter den schwierigen Bedingungen ist die Mannschaft mit ihrer kämpferischen Leistung zufrieden. „Unter den schwierigen Umständen bin ich wahnsinnig stolz auf das Team“, fasst Kapitänin und spätere Schwerter MVP Leonie van Well den erfolgreichen Auftakt zusammen. „Besonders Pia und Sarah, die als Annahme-Außen und Diagonalspielerinnen auf der Mittelblock Position einspringen mussten, da wir ohne gelernte Mitte angereist waren, haben einen herausragenden Job gemacht!“

Mit zwei Punkten im Gepäck geht es nun bereits am kommenden Wochenende weiter. Am Sonntag, 27. September, um 16 Uhr steht gegen den STV Hünxe das erste Heimspiel der neuen Regionalliga-Saison an. Dann darf sich die F1 erstmals in dieser Spielzeit vor heimischem Publikum in der Alfred-Berg-Sporthalle präsentieren.

Für den VV Schwerte spielten: Lea Schulte-Tillmann, Leonie van Well, Britt Heisler, Leonie Köhler, Stefanie Herkelmann, Sarah Müller, Jule Mantsch, Carla Brücher, Ilona Raschin und Pia Scholte mit Constantin Limpinsel.

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